Beschreiben kann man die Special Olympics Nationalen Spiele nur schwer. Es sind sehr positive, emotionale Tage, bei denen man einfach dabei gewesen sein muss. Es waren über 4.000 Sportler, dazu noch Trainer und Volunteers, die die gesamte Region in der Zeit geprägt haben. Aus unserer Einrichtung waren 12 Fußballer/innen sowie zwei ehrenamtliche Helfer und ich als Trainer am Start. Es war eine wunderbare, anstrengende Zeit, bei der das Team Großartiges vollbracht hat. Bei über 30 Grad Fußball zu spielen ist eine Höchstleistung. Das Team der Lebensbrücke der Diakonie Westsachsen ist überall positiv aufgefallen – und das nicht nur auf dem Platz. Wir hatten ein wunderbares Quartier etwas außerhalb von Saarbrücken, in dem wir abends den Tag in Ruhe ausklingen lassen konnten. Emotionale Highlights waren die Eröffnungsfeier im Fußballstadion am Montag, die Athletendisco am Mittwoch und die Abschlussfeier am Samstag mitten in Saarbrücken. Dazwischen wurde natürlich auch Fußball gespielt und am Ende sind wir in unserer Leistungsgruppe auf Platz 4 gelandet und somit neuntbestes Team unter 54 Mannschaften! Es waren sehr faire, friedliche und gemeinschaftsfördernde Tage. Das Team ist zusammengewachsen und hat sich gegenseitig in schwierigen Situationen wieder aufgebaut und unterstützt.
Ermöglicht, organisiert und unterstützt wurde diese Reise in erster Linie von unserer Werkstatt und unseren ehrenamtlichen Helfern Sarah und Meike. Auch der Fußballverein der SV Lok Glauchau/ Niederlungwitz sowie viele weiter Sponsoren haben uns diese unvergesslichen Tage ermöglicht. Wir sind sehr dankbar.
Gerhard Thriemer, Trainer
